Kameradschaftsabend gut besucht

0104_BHLD_Raute_druck_rgbDen Kameradschaftsabend 2015 haben die Oberschwäbischen Zahnradquäler ausgerichtet.
Das gesellige Beisammensein und die informativen Vorträge fanden im Gasthaus Neuhaus in Oberwachingen statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, sogar bis von Landshut kamen Interessierte.

Ein ganz besonderer Gast war Herr Bundestagsabgeordneter Josef Rief. Er hielt einen der Vorträge und zwar über seine landwirtschaftlichen Erfahrungen von seiner Jugendzeit bis heute.

 

 

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Paul Assfalg, Josef Rief, Simon Schenzle

 

 

 

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Oldtimerfans kommen bei Oktoberfest voll auf ihre Kosten

Königseggwald feiert drei Tage lang mit Musik und guter Laune

Oldtimerfreunde zeigen ihre Fahrzeuge. Hier ist ein Geräteträger von Schmotzer (Baujahr 1964) zu sehen.
Oldtimerfreunde zeigen ihre Fahrzeuge. Hier ist ein Geräteträger von Schmotzer (Baujahr 1964) zu sehen.

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Königseggwald bay Zum fünften Mal in Folge ging auf dem Gelände der Wälder Brauerei das Oktoberfest über die Bühne. In der festlich dekorierten Halle, die sonst das ganze Jahr über als Getränkelager dient, ging an drei Tagen musikalisch immer wieder regelrecht die Post ab. Bereits zum Auftakt am Freitagabend war eine Green-Mamba-Party angesagt, bei der DJ Tropicana fetzige Platten auflegte und für gute Laune sorgte. Beim Fassanstich am Samstag kurz nach 20 Uhr heizten dann die Auenwälder aus dem Unterland von Backnang den zahlreichen Gästen musikalisch wirklich richtig ein. Am Sonntag schließlich gab es den absoluten Höhepunkt mit einem Frühschoppenkonzert, bei dem der Musikverein Wilhelmskirch flott aufspielte. Für gute Unterhaltung am Nachmittag sorgte der Musikverein Deggenhausertal-Lellwangen.

Die hartgesottenen, umtriebigen Oldtimer-Fangruppen, unter anderem aus Dieterskirch, Kißlegg, Mengen, Ostrach, Steinhilben und Tübingen, waren am Sonntag die eigentliche Hauptattraktion des Oktoberfestes. Schon ihre urigen Vereinsnamen wie Kolbenquäler Schwabenland oder Oberländer Zahnradbeißer ließen tief blicken. Einer der Hingucker war ein typischer, knallroter amerikanischer Straßenkreuzer, eine Thunderbird-Limousine Baujahr 1964, 300 PS mit einem V8-Motor. Immer natürlich, wenn es um ältere Bulldogs, sprich Zugmaschinen geht, sind die Lanz-Maschinen, vorne noch mit den Glühköpfen zum Vorwärmen für den Start, nicht wegzudenken. So war ein Unzinele Bukaresti zu bestaunen, der aus der ehemaligen Aulendorfer Landmaschinenfabrik stammt, Baujahr 1953. Möglicherweise aber schoss wieder der Strohmer-Geräteträger den Vogel ab, Baujahr 1964 mit 20 PS, auf dem zwei Bediener und ein Fahrer ihre Plätze einnehmen können.

Der Geschäftsführer von „Wälder Bräu“ Königseggwald, Braumeister Michael Schmid, stach am Samstagabend, gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Wolfgang Blien, das erste Fass an und mit nur zwei kräftigen Schlägen, das war rekordverdächtig, und die Festbesucher quittierten dies mit viel Beifall, schließlich ist im ersten Fass nur lauter Freibier drin. Neu im Sortiment der Wälder-Bräu-Biere ist seit einiger Zeit ein Spezial-Export, das im Handumdrehen ein Aroma, einen guten Geschmack auf der Zunge entwickelt, der viel von einem echten Kulturgut der Braukunst verrät. Achtzehn Mitarbeiter sind derzeit im „Wälder Bräu“ beschäftigt; darunter eine auffallend angenehme Persönlichkeit Namens Rafael Nellesen, der als Betriebsarbeiter die „gute Seele“ des Hauses verkörpert.

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Rollendes Traktoren-Museum

Unterroth entwickelt sich zum Treff für Bulldog-Sammler Von Regina Langhans

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Die Feuerwehr Unterroth hatte vor einem Jahr eine Schau alter Löschfahrzuge initiiert – und in der zweiten Auflage am Pfingstwochenende großartiges Wiedersehen gefeiert: 75 rollende Museumsstücke und über 20 Übernachtungsgäste, die bereits am Vortag mit ihren Campinganhängern angereist waren, hatten sich auf der Wiese an der Bergenstettener Straße niedergelassen. Darunter gab es wieder wahre Raritäten zu bewundern, wobei eine Feuerwehrleiter von 1926 aus dem Besitz der Unterrother Wehr das älteste Exponat darstellte.

„Die wurde nur deshalb nicht rausgeschmissen, weil sie im hintersten Eck gestanden hat“, erzählt Daniel Dreier schmunzelnd. Von den anwesenden Kameraden kann sich niemand erinnern, wann sie zuletzt in Betrieb war: „Bestimmt 40 Jahre nicht mehr oder länger.“

Feuerwehr-Vorsitzender Dreier zieht eine positive Bilanz: „Das Organisationsteam freut sich über die große Beteiligung und auf eine insgesamt breite Unterstützung wie beim Dorffest.

Unter den Fahrzeugen konnte die IVO-Zugmaschine von Alfred Rott, die im Werksverkehr bei Wieland im Einsatz war, mit einem Zylinder, elf PS und Baujahr 1936 den Altersrekord halten. Und an Auffälligkeit wegen der ausgebleichten roten Lackfarbe kaum zu übertreffen war der Lanz-Bulldog von Stefan Marz, Baujahr 1947 mit 25 PS. Der Feinmechanikermeister aus Unterroth hatte den Nachkriegsbau, der mangels einheitlich gefärbter Teile nur großteils rot ist, absichtlich im Original belassen, zumal sogar noch die Reifen von anno dazumal sind: „Mit neuem Lack wäre er nur halb so viel wert. Das Rot ist typisch für seine Zeit.“ Die Lanzfarbe sei Schwarz oder Blau gewesen, war aber nach dem Krieg vergriffen. Marz hat das gute Stück aus erster Hand erworben, ein wenig repariert und kennt den ganzen Kaufhergang: „Bezahlt wurde in Naturalien, mit Schweinen und einer Kuh.“

Ein Flugzeugschlepper der Marke Hanomag ATK eines Sammlers aus Pless stellte eine weitere Besonderheit dar. Angereist war der Freundschaftsverein Dieterskirch mit acht Hanomag-Traktoren, einem „Fendt“ und einem „Allgaier“. Oder die Bulldog-Freunde Ochsenhausen, die mit einer, aus allerlei Teilen zusammengebauten fahrenden Bierbank gekommen waren.

Die Schau wurde von einem aufgehängten Bulldog der Marke Hela, zwölf PS, überragt, der Alexander Maidl aus Untereichen gehört. Mit der nötigen Hebebühne half eine Jedesheimer Firma aus. Das Treffen der Ungetüme blieb unfallfrei, doch als sich die Dieterskircher auf den Heimweg machten, hatten sie einen Platten. Glücklicherweise gibt es einen Landmaschinentechniker am Ort, der aushelfen konnte.

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Premiere vollauf geglückt

Diese Premiere hatte es in sich: Zur ersten Gewerbeschau in Illerrieden kamen Tausende Besucher. Sie waren angetan und auch die Verantwortlichen und Aussteller waren zufrieden.

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Gab es am Sonntag ein Ausflugsziel, dann war dies für viele Illerrieden. Der Grund dafür, dass Radler, Motorrad- und Autofahrer, Fußgänger und Oldtimer-Bulldogs in konstantem Strom die Gemeinde ansteuerten, war eine Premiere: die erste örtliche Gewerbeschau. In und um die Illertalhalle präsentierten sich 35 Aussteller mit einem breiten Spektrum an Produkten und Dienstleistungen.

„Ich bin begeistert“, erklärte Bürgermeister Jens Kaiser schon am Nachmittag. „Ein tolles Event“, kommentierte auch Norbert Huber, Organisationsleiter der Sportfreunde. „Gut, dass sich Illerrieden präsentiert“, meinte Besucher Bruno Scherb, der am Ort wohnt. Rainer Schwarzmann und die Mitglieder des Gewerbevereins dürften das gerne hören.

Überhaupt schien alles wie am Schnürchen zu laufen – egal ob Aufbau am Vortag, den Schwarzmann mit „reibungslos, schnell und ohne Unfall“ beschreibt, oder die Eröffnung mit dem Schultes, zu der schon rund 70 Personen gekommen seien. Der Chef des erst im vergangenen Jahr gegründeten Gewerbevereins mit aktuell 24 Mitgliedern verbirgt seine Freude über die hervorragende Resonanz nicht. „Wir sind voll und sowohl was die Größe als auch die Kapazität der Halle anbelangt an der Grenze.“

Eine erste Bilanz des Gewerbevereins-Chefs Schwarzmanns zur Halbzeit gegen 15 Uhr: „90 Prozent der Anbieter sind sehr zufrieden.“ Dass manchem sein Stand zu klein war, sei das einzige Manko. „Die Quadratmeterzahl und die Anzahl der Stände sind vorgegeben. Vielleicht können wir bei einer Neuauflage unsere Fläche erweitern“, hofft er. Der Vorsitzende denkt dabei an die Ballspielhalle, die aufgrund des empfindlichen Bodens dieses Mal nicht genutzt werden konnte. Ausdehnen möchte er zudem den Bewirtungsbereich. Nicht nur er. So denkt auch Norbert Huber, Organisationsleiter der Sportfreunde, die sich im Zelt um die Getränke kümmern, während die Musiker für das Essen verantwortlich zeichnen. Insgesamt sorgten rund 40 Ehrenamtliche aus beiden Vereinen für das Wohl der Gäste, bilanziert er.

Wie groß war die Nachfrage? „Stoßzeit war von 11.30 bis 13.30 Uhr. Alles war voll, sodass wir zusätzliche Garnituren für die Besucher aufstellen mussten.“ Und er fügte hinzu: “ Uns fehlen die Erfahrungswerte.“ Bei einer Wiederholung benötige man ein größeres Zelt und mehr Platz für die Küche.

Bruno Scherb und Robert Reich sind Illerrieder und loben die Veranstaltung. „Im neuen Industriegebiet gibt es Firmen, von denen man nicht genau weiß, was sie eigentlich herstellen“, bemerken die beiden. Die Ausstellung sei eine prima Gelegenheit, sich darüber zu informieren. Mehr noch: „Wenn das Gewerbe hier am Ort ist, dann nehme ich es auch in Anspruch, wenn ich etwas brauche“, sagt Robert Reich. Da habe er mehr Vertrauen und die Beratung sei ebenfalls gut. „Die Anbieter an den Ständen sind sehr offen, erklären alles.“ Die beiden Männer finden die Präsentation gelungen.

Doch das ist längst nicht alles, was es am Sonntag zu sehen gab. Die Feuerwehr zeigte ihre Leistungsbereitschaft bei einer „Unfallsimulation“, bis aus Kißlegg fuhren Oldtimer-Bulldogs an. Sie bekamen eine Menge Aufmerksamkeit. Vorträge zu diversen Themen, einmal sogar mit dem Triathlon-Weltmeister Daniel Unger, ein Kinderprogramm sowie Livemusik im Zelt sorgten für Kurzweil und Information.

Von einer Enttäuschung spricht der Vorsitzende bei all dem Positiven aber auch: „Der Süßwarenhändler, der ebenfalls eine Kinderhüpfburg zur Verfügung stellen wollte, ist nicht gekommen, hat sich nicht einmal entschuldigt.“

Was das Finanzielle anbelangt, so hofft der ausrichtende Verein, „mit einem blauen Auge davon zu kommen.“ Ausdrücklich hebt er in diesem Zusammenhang die Hilfe der Gemeinde, die unter anderem die Halle kostenlos zur Verfügung stelle, hervor. Seitens des Bürgermeisters besteht großes Interesse an einer Wiederholung der Gewerbeschau. „Für die erste Auflage ist es spitzenmäßig. Alle zwei bis drei Jahre wäre sicherlich eine tolle Geschichte.“

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Oldtimer-Premiere in Unterroth

Augsburger Allgemeine
Unterrot Treffen 2013

Oldtimer-Premiere in Unterroth
Zur Raritäten-Schau der Feuerwehr kommen rund 40 Fahrzeuge
Mit der ersten Oldtimer- Ausstellung in Unterroth hatten Daniel Dreier und seine Feuerwehrkameraden – nicht zuletzt selbst Raritätensammler – mal etwas ausprobiert. Der Erfolg gibt ihnen recht, denn am gestrigen Sonntag, stellten Liebhaber rund 40 historische Fahrzeuge am Bergenstettener Weg zur Schau. Zu den Modellen mit Geschichte zählte ein „argentinischer Lanz“ ebenso wie eine Industriezugmaschine der Firma Wieland.
Oldtimer-Freaks kamen bis aus Dillingen oder Uttenweiler bei Biberach, sodass die Mühe der Veranstalter belohnt wurde. Wegen des Regens hatten sie ein Zelt aufgestellt, und die Wohnwagengäste durften wegen der nassen Wiese aufs Areal des Sägewerks ausweichen. Zu sechst etwa waren ein paar Freunde in drei Hanomags samt Wohnanhänger aus Dieterskirch bei Uttenweiler angereist. Die Strecke von etwa 60 Kilometern legten sie in zwei Stunden zurück, im überdachten, aber nach drei Seiten offenen zweisitzigen Führerhaus. „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, sagen Paul Aßfalg und Simon Schenzle über die unwirtlichen Reise-Konditionen.
Mit Zugmaschine und Wohnmobil auf große Fahrt
Den ersten Hanomag hatte der heute 26-jährige Michael Schenzle vor Jahren gekauft, inzwischen ziehen sie zu sechst mit drei Zugmaschinen dieser Marke im Sommer von einem Treffen zum anderen. Am weitesten angereist, wenngleich als „Schrotthaufen“, ist die in Argentinien gebaute Kopie eines „Lanz“ mit dem Namen „Pampa“, Baujahr 1952. Als gelernter Landmaschinenschlosser haben Anton Dreier aus Unterroth und Sohn Florian sich das vom Wüstensand vergrabene Wrack kommen lassen und zum Glanzstück herauspoliert. 1000 Arbeitsstunden stecken in der blau und rot lackierten Maschine, die einmal so begehrt war und mit allen Spritarten, sogar Zuckerrohrdestillat, gefahren ist. Gleich neben der Kopie ist das Lanz-Original ausgestellt, Baujahr 1949, und in Bestitz von Toni Hatzelmann aus Oberroth.
Eine weitere Rarität aus Unterroth stellt der „Bauernschlepper“ der Marke Deutz mit Baujahr 1949 dar. Als Experte weiß Anton Dreier, dass diese Zugmaschine noch bis 1939 mit drei Gängen gebaut wurde und somit vom Typ vielleicht das älteste Ausstellungsstück in Unterroth ist. Gute Dienste habe die Maschine auch als Heupresse mit Riemenantrieb geleistet. „Sie war unkaputtbar, wie es so schön heißt“, erinnert sich Dreier.
Aus den ähnlich aussehenden Fabrikaten sticht Alfred Rotts blaugrüne Industrie-Zugmaschine der Firma Wieland hervor. Charakteristisch für ihre einfache Bauweise ist, dass sie nur ein Vorderrad besitzt, auf deren Achse auch eine Plattform für den Motor angebracht ist. Beim Lenken dreht sich der ganze Aufbau mit. Erst nach dem Krieg gab es eine Vorschrift, die den nachträglichen Einbau von Bremsen verlangte. Selbst ein Exemplar der Weißenhorner Traktoren-Firma Gutter, welche nur in begrenzten Stückzahlen produzierte, war vertreten.
Im Gegensatz zu den Schau-Objekten leistet der rote MC Cormick von Gerhard Petritsch aus Christertshofen und Mitglied der Uschertsgrüner Traktorenfreunde noch wichtige Dienste beim Holzmachen. Das gute Stück stammt von 1966. Ebenso ausflugstauglich ist Werner Ritters Zweirad der Firma DKW. Vor 25 Jahren hat sich der Unterrother mit dem Kauf seinen Motorradwunsch erfüllt und rattert bis heute mit Frau und 100 Sachen über Land.
Von Regina Langhans

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